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Oberfläche: leicht rauh
Min. Wandstärke: 0.8 mm
Auflösung: 0.4 mm
Schichtdicke: 0.15 mm
Bounding-Box: 30 x 30 x 40 cm
Preis:
Stabilität:
Flexibilität:
Genauigkeit:
Abriebfestigkeit:

Druck: Laser-Sintern (SLS)
Material: Polyamid
Farben:

Kunststoff-Sintern

Polyamid (PA) gehört der Gruppe der Thermoplastiken an, die auch das bekannte Nylon enthält.

Material-Eigenschaften:

Beim 3D-Druck wird es in Kombination mit der Laser-Sinter-Technik in feiner Pulverform verwendet. Durch die präzise Arbeit des Lasers können feine Details wiedergegeben werden.

Die Auflösung liegt bei 0.4 mm, begrenzt durch die Größe des Laserspots. Eingekerbte oder vorstehende Buchstaben sollten mindestens 0,7 mm dick sein, damit sie lesbar sind. Die Wandstärke sollte idealerweise nicht kleiner als 1,0 mm sein, für Bereiche ohne mechanische Belastung ist 0,75 mm möglich. Die für den 3D-Druck typische Terrassenbildung, die beim schichtweisen Drucken entsteht, ist nur sehr dezent sichtbar, da die Schichten nur 0,1 - 0,15 mm dick sind, sodass die Oberfläche recht glatt wirkt, jedoch mit einem matten, leicht rauen Finish. Da das Material im Prozess aufgeheizt wird kann bei dünnen und langen Bereichen ein gewisses Maß an thermischem Verzug auftreten.

Das Material ist leicht flexibel und dünne Bereiche können in gewissem Maße gebogen werden, ohne Schaden zu nehmen.

Ein großer Vorteil des Laser-Sintern ist, dass das Pulverbett eine stützende Funktion übernimmt, wodurch komplexe und flexible Strukturen gedruckt werden können, ohne auf externes Stützmaterial zurück greifen zu müssen. Dies bietet die Möglichkeit Objekte und Strukturen zu drucken, die mit konventionellen Fertigungsmethoden garnicht oder nur sehr schwer herzustellen wären.

Alle Modelle werden in weißem Pulver gedruckt und bei Bedarf nach dem Drucken gefärbt. Die Farbe dringt wenige Zehntelmillimeter in die Oberfläche ein. In Weiß bestellte Modelle werden nicht gefärbt.

Die Toleranzen für lasergesinterte Teile in Polyamid sind so wie durch Standard DIN ISO 2768-1 v (sg) definiert.

Anwendungsbereiche:

Gesintertes Polyamid kann auf vielfältige Weise genutzt werden. Da es möglich ist kleine Detail und eine hohe Komplexität zu drucken, wird dieses Material für Kunstwerke und Design-Objekte verwendet. Durch die gute Stabilität ist es auch sehr gut für Werkzeuge und bewegliche Funktionsteile geeignet. Dieses Material ist praktisch ein Allround-Talent.

Maximal erlaubte Anzahl von Teilen pro Datei: 1.


Oberfläche: körnig
Min. Wandstärke: 1.5 mm
Auflösung: 0.1 mm
Schichtdicke: 0.15 mm
Bounding-Box: 50 x 40 x 30 cm
Preis:
Stabilität:
Flexibilität:
Genauigkeit:
Abriebfestigkeit:

Druck: Kunstharz-Verklebtes Pulver
Material: Acrylglas-Pulver
Farben:

Verklebter Kunststoff

Polymthylmethacrylate (PMMA), allgemein bekannt als Acryl oder Acrylglas, ist ein glasähnlicher Kunststoff. Da es in Pulverform eingesetzt wird sind die 3D-Drucke undurchsichtig.

Material-Eigenschaften:

Für den 3D-Druck wird PMMA als feines aber körniges Pulver verwendet, das schichtweise verklebt und von unten nach oben aufgebaut wird.

Daraus ergibt sich die raue, körnige Oberfläche des Materials, welches eine geringe Abriebfestigkeit hat. Aus diesem Grund neigt das Material bei hohen Reibungskräften dazu schnell zu verschleißen. Wandstärken sollten nicht weniger als 1.5 mm betragen, da das Modell nach dem Druck noch gereinigt und mit einem Binder infiltriert werden muss, damit es die endgültige Stabilität erhält. Die hohe Auflösung von 0.1 mm erlaubt es sehr feine Details abzubilden, beim 3D-Druck in diesem Material sollte aber nicht die Einhaltung der Mindestwandstärke vergessen werden.

Nach dem Verkleben und Infiltrieren des Pulvers ist das Material praktisch nicht flexibel. Trotz seiner Starrheit ist das Material nicht allzu stabil und recht spröde und sollte keiner hohen mechanischen Belastung ausgesetzt werden.

Typischerweise werden aus diesem Material gedruckte Objekte zu Anschauungszwecken und zur Erstellung von Prototypen mit einem hohen Detailgrad verwendet. Die Genauigkeit ist hoch genug, sodass die Teile sogar für einen Metallguss als verlorenes Modell eingesetzt werden können.

Anwendungsbereiche:

Der Anwendungsbereich von PMMA-Kunststoff ist durch die mangelnde Stabilität und Abriebfestigkeit ein wenig eingeschränkt. Daher ist die Erstellung von Anschauungsobjekten und nicht-funktionalen Prototypen bei weitem die am meisten verbreitete Anwendung. Hierfür eignet es sich durch seine akkurate Detaillabbildung aber hervorragend. Die körnige, sandartige Oberfläche erzeugt außerdem einen tollen Klassik-Look bei größeren Büsten und Statuen.

Maximal erlaubte Anzahl von Teilen pro Datei: 2.


Oberfläche: geriffelt
Min. Wandstärke: 1 mm
Auflösung: 0.4 mm
Schichtdicke: 0.25 mm
Bounding-Box: 20 x 20 x 15 cm
Preis:
Stabilität:
Flexibilität:
Genauigkeit:
Abriebfestigkeit:

Druck: Extrudierter Kunststoff
Material: Thermoplastik ABS
Farben:

Extrudierter Kunststoff

Acrylnitril-Butadien-Styrol (ABS) ist ein gebräuchliches Thermoplastik, aus dem viele Alltagsgegenstände, unter anderem Gerätegehäuse, gefertigt werden.

Material-Eigenschaften:

ABS wird überwiegende im Düsenschmelzverfahren (fused deposition modeling - FDM) verarbeitet. Dabei wird der Kunststoff erhitzt und verflüssigt, sodass er schichtweise von unten nach oben aufgetragen werden kann. Diese Schichten mit einer Dicke von jeweils 0,25 mm verschmelzen miteinander. Sie bleiben erkennbar, was zu einer sichtbaren Terrassenbildung führt. Die Oberfläche des Objekts insgesamt kann leicht geriffelt aussehen, das Material selbst ist jedoch eher glänzend. Das ABS-Material hat den Vorteil einer hohen Abriebfestigkeit.

Die FDM-Methode erlaubt es, Teile mit einer verminderten Volumenfüllung zu fertigen, wodurch Material und Gewicht und damit auch Kosten gespart werden können. Wir benutzen standardmäßig eine Füllrate von ca. 20%.

Um überhängende Teile zu realisieren, muss mit einem zusätzlichen Stützmaterial gearbeitet werden. Doch selbst mit diesen Stützen ist extrudierter Kunststoff nicht ideal, um komplexe Strukturen zu drucken.

Nach dem Abkühlen erlangt das Material Stabilität und Belastbarkeit. Um dies sicher zu stellen, sollten die Wände mindestens 1 mm stark sein.

Anwendungsbereiche:

ABS-Kunststoff eignet sich dank seiner hohen Stabilität und Abriebfestigkeit für die Erstellung von mechanischen Funktionsteilen und Produktprototypen besonders auch wenn es ein wichtiger Faktor ist, ein niedrigeres Gewicht zu erreichen.

Maximal erlaubte Anzahl von Teilen pro Datei: 10.


Oberfläche: leicht körnig
Min. Wandstärke: 2 mm
Auflösung: 0.1 mm
Schichtdicke: 0.1 mm
Bounding-Box: 25 x 38 x 20 cm
Preis:
Stabilität:
Flexibilität:
Genauigkeit:
Abriebfestigkeit:

Druck: Kunstharz-Verklebtes Pulver
Material: Gips
Farben:

Verklebter Gips

Dieses Material ähnelt haptisch gewöhnlichem Gips oder Sandstein. Es wird auch Polymergips genannt, da eine Polymerkomponente vorhanden ist, die die Verarbeitung erleichtert.

Material-Eigenschaften:

Kunstgips wird als Material für den 3D-Druck mit der Technik des Pulververklebens eingesetzt. Der Gips befindet sich in einem Pulverbett, auf dem der Druckkopf Schicht für Schicht mit einem Klebstoff das Objekt aufbaut.

Nach dem Druck ist die Oberfläche des Objekts recht rau und das Objekt hat nur eine sehr geringe Stabilität. Das Modell wird daher noch mit einem Binder infiltriert um die Stabilität zu erhöhen. Dies ist der Grund, weshalb das Modell eine relativ große Wandstärke von 2 mm benötigt, damit es möglich ist das Modell aus der Maschine zu holen und zu reinigen ohne es zu zerbrechen, bevor es infiltriert wird. Bei Modellen, auf die auch aufgrund des Eigengewichtes Hebelkräfte wirken sind sogar noch dickere Wände nötig.

Modelle aus verklebtem Gips sind nicht flexibel und nicht sehr robust und sollten keiner mechanischen Belastung ausgesetzt werden. Sie neigen dazu schnell zu verschleißen, sofern sie Reibungskräften ausgesetzt werden.

Der große Vorteil des Drucks mit Kunstgips ist die Möglichkeit in Vollfarbe zu drucken.

Anwendungsbereiche:

Die Einsatzmöglichkeiten von verklebtem Kunstgips sind aufgrund des Mangels an Stabilität und Abriebfestigkeit beschränkt. Kunstgips ist jedoch sehr gut für die Herstellung farbiger Anschauungsobjekte, nicht-funktionaler Prototypen und dekorativer Objekte geeignet.

Maximal erlaubte Anzahl von Teilen pro Datei: 2.


Oberfläche: sehr körnig
Min. Wandstärke: 1 mm
Auflösung: 0.75 mm
Schichtdicke: 0.25 mm
Bounding-Box: 30 x 30 x 25 cm
Preis:
Stabilität:
Flexibilität:
Genauigkeit:
Abriebfestigkeit:

Druck: Laser-Sintern (SLS)
Material: Thermo-PU
Farben:

Gummi-Sintern

Thermoplastische Elastomere sind Kunststoffe, die sich bei Raumtemperatur vergleichbar den klassischen Elastomeren verhalten, sich jedoch unter Wärmezufuhr plastisch verformen lassen und somit ein thermoplastisches Verhalten zeigen.

Material-Eigenschaften:

Das Material wird unter Hitzezufuhr bearbeitet (Laser-Sinter-Verfahren) und ist auch nach der Bearbeitung hitzeempfindlicher als andere Materialien. In seiner Flexibilität ähnelt es hartem Gummi, es ist aber nicht ganz das Gleiche. Die Shore-Härte beträgt 92A. Das Material ist vergleichsweise leicht.

Die Oberfläche dieses Materials ist eher grobkörnig und ungleichmäßig.

Anwendungsbereiche:

Das gummiähnliche Material ist vor allem wegen seiner Flexibilität gefragt. Es kann von der Gummiente bis zur technischen Anwendung für vieles verwendet werden. Die Anwendung ist jedoch auf die Verwendung als relativ hartes Gummi beschränkt.

Maximal erlaubte Anzahl von Teilen pro Datei: 1.


Oberfläche: leicht rauh
Min. Wandstärke: 1 mm
Auflösung: 0.4 mm
Schichtdicke: 0.15 mm
Bounding-Box: 31 x 31 x 40 cm
Preis:
Stabilität:
Flexibilität:
Genauigkeit:
Abriebfestigkeit:

Druck: Laser-Sintern (SLS)
Material: Alumide
Farben:

Alumide-Sintern

Polyamidpulver gemischt mit Aluminiumpulver.

Material-Eigenschaften:

Die Wortkreation Alumide bezieht sich auf die Aluminium-Komponente, die dem Polyamid beigemischt wird. Der Druck-Prozess ist Laser-Sintern.

Aus dieser Aluminium-Komponente leiten sich auch die besonderen Materialeigenschaften ab. Alumide ist, verglichen mit reinem Polyamid, steifer und hitzebeständiger. Die Oberfläche des Materials ähnelt ein wenig mattem Metall. Zusammen mit dem größeren Gewicht wirkt Alumide deutlich wertvoller als Polyamid. Die Oberfläche des Materials bleibt allerdings matt und lässt sich nicht auf Hochglanz polieren.

Anwendungsbereiche:

Alumide eignet sich besonders für mechanische Bauteile. Aufgrund seiner robusten Materialeigenschaften kann es als Konkurrent zu ABS-Plastik gesehen werden. Alumide kommt wegen seiner metallischen Optik oft auch für Designteile zum Einsatz.

Maximal erlaubte Anzahl von Teilen pro Datei: 1.


Oberfläche: glatt
Min. Wandstärke: 1.25 mm
Auflösung: 0.2 mm
Schichtdicke: 0.1 mm
Bounding-Box: 20 x 20 x 20 cm
Preis:
Stabilität:
Flexibilität:
Genauigkeit:
Abriebfestigkeit:

Druck: Stereo-Lithographie
Material: Kunstharz
Farben:

Kunstharz-Druck

Ein durchsichtiger Kunststoff, der extrem hochauflösende Modelle erlaubt.

Material-Eigenschaften:

Die Fertigungsmethode ist Stereolithographie oder DLP-Druck, wobei flüssiges Kunstharz unter der Einwirkung von UV-Licht Schicht für Schicht aushärtet.

Das Material ist klar aber nicht poliert. Es bleibt nach der Verarbeitung relativ lichtempfindlich. Es sollte deshalb nicht lange in der Sonne liegen, sonst wird das Material spröde, brüchig und vergilbt. Insgesamt ist aufgrund der Materialeigenschaften davon abzuraten mit diesem Material Modelle von Funktionsteilen zu bauen, die mechanischer Belastung standhalten sollen.

Bei dieser Druckmethode wird Stützstruktur benötigt, die nach dem Druck von Hand entfernt werden muss. Die Aufsatzpunkte, an denen die Stützstruktur entfernt wurde können auf dem Modell sichtbar sein. Die Stützstruktur kann nicht aus schlecht zugänglichen Hohlräumen entfernt werden.

Anwendungsbereiche:

Die sehr gute Auflösung des Materials ist durch die Herstellungsmethode gegeben. Dies legt nahe das Material für Anschauungsobjekte zu verwenden. Die Modelle können von Hand poliert werden, um ein glasartiges Aussehen zu bekommen. Auch Beschläge (Modellbau) oder Fantasy Figuren und Charaktere aus Games sind häufige Anwendungsfelder. Oder alles, was transparent sein soll.

Maximal erlaubte Anzahl von Teilen pro Datei: 1.


Oberfläche: glatt
Min. Wandstärke: 1 mm
Auflösung: 0.15 mm
Schichtdicke: 0.15 mm
Bounding-Box: 8 x 8 x 10 cm
Preis:
Stabilität:
Flexibilität:
Genauigkeit:
Abriebfestigkeit:

Druck: Wachsausschmelzverfahren
Material: Silber
Farben:

Silber-Feinguss

Sterling Silber besteht zu 92,5 Prozent aus Silber und zu 7,5 Prozent aus Kupfer.

Material-Eigenschaften:

Als Methode kommt hochauflösender Wachsdruck gefolgt von Feinguss zum Einsatz. Die Wachsmodelle werden im Prozess zerstört.

Es wird in der gleichen Materialqualität von Juwelieren verwendet und ist unbedenklich auf der Haut zu tragen. Das Material ist vergleichsweise weich und formbar. Nach dem Polieren glänzt das Material. Es wird allerdings nicht auf Hochglanz, sondern nur mechanisch bis zu einem mittleren Mattglanz poliert ausgeliefert.

Anwendungsbereiche:

Das Material eignet sich hervorragend für Ornamente, Kunstgegenstände und Schmuck. Besonders individualisierte Schmuckstücke sind gefragt. Zum Beispiel Kettenanhänger oder Armbänder mit einem Namen oder besonderem Datum.

Maximal erlaubte Anzahl von Teilen pro Datei: 1.

Copyright © trinckle, 2016